20. März ist Weltglückstag

….damit für uns die Gelegenheit sich mit dem Glück zu beschäftigen, aber auch mit unseren Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen.

Die einen sind Glückskinder und die anderen auf der ständigen Suche danach. Manche glauben es gefunden zu haben und wieder andere haben es gepachtet. Das Streben nach Glück wird für manchen zur Lebensaufgabe.

Die Frage was Glück eigentlich ist, ist gar nicht so einfach zu beantworten. In jeder Kultur, in allen Zeiten beschäftigten und beschäftigen sich Menschen mit dem Glück.  Ja, es gibt sogar Glücksforscher.

Bei uns wird das Wort Glück wird vielfältig genutzt.

  • Als eine Form des zufälligen Glücks, z.B. wenn wir im Lotto gewinnen .“ Glück gehabt!“
  • In Momenten die wir als schön empfinden, während wir ganz bei uns selbst sind und wir uns glücklich fühlen. Dies erleben wir als die Glücksmomente.
  • Das langfristige Glück, wenn wir Zufriedenheit mit dem Leben oder einzeln Lebensbereichen spüren.

Die Fähigkeit  „Glück“ ist zu 50% genetisch bedingt.  Das bedeutet auch, dass wir die andere Hälfte beeinflussen können, dass Glück also auch eine Entscheidung ist. Unser Gehirn verfügt über ein sogenanntes Belohnungssystem. In diesem Belohnungssystem werden Neurotransmitter (z.B. Dopamin) ausgeschüttet.  Diese gelangen entlang bestimmter Bahnen zu unserem Hypothalamus. Hier werden die Neurotransmitter in Neurohormone umgewandelt und weiter an die Hirnanhangdrüse geschickt, welche die Hormone ins Blut schwemmt und so im ganzen Körper verteilt. Uns durchströmt das allumfassende Glücksgefühl.

“Unser Gehirn ist nicht dafür gebaut, dauernd glücklich zu sein. Aber es ist süchtig danach, nach Glück zu streben”, so der Hirnforscher Manfred Spitzer.

Hier die guten Gründe sich mit dem Thema Glück zu beschäftigen

  • Glückliche Menschen leben länger.
  • Glückliche Menschen sind für andere attraktiver, kompetenter und beliebter.
  • Sie sind länger geistig fit.
  • Sie sind leistungsfähiger, kreativer und großzügiger.
  • Auch sind glückliche Menschen erfolgreicher und zufriedener in ihren sozialen Beziehungen und im Job.
  • Glückliche Menschen können mit Krisen die Ihnen begegnen besser umgehen und sie sind resilienter.

Was macht uns glücklich?

  • Dankbarkeit –  richten Sie Ihren Blick auf das was Sie haben und nicht auf die Defizite.
  • Achtsamkeit – es sind oft die kleinen Dinge die uns Freude machen: Der Mittagskaffee in der Sonne, die nette Nachricht Ihres Partners. Nehmen Sie solche Augenblicke bewusst wahr und schreiben Sie sie in einem Glückstagebuch auf. Neben Sie bewusst wahr, das  macht Sie glücklicher.
  • Erwartungen – die Erwartungshaltung beeinflusst unser Denken. Denken Sie an den Pechvogel, der immer Unglück erwartet. Er wird mit glücklichen Momenten Mühe haben. Anders ist das beim Glückspilz.
  • Lächelnde Menschen sind glücklich! Studien belegen, dass selbst ein „gemachtes“ Lächeln Glücksgefühle auslöst. Dadurch, dass wir den Mund zum Lächeln bewegen, senden wir Signale an unser Gehirn. Diese werden von ihm interpretiert: Wir lächeln, also sind wir glücklich.  Es werden Hormone wie Dopamin, Serotonin und Noradrenalin ausgeschüttet. Mit unseren Gedanken beeinflussen wir stark unser Denken und unser Handeln.
  • Freunde machen uns glücklich – denn wenn wir alleine sind, müssen wir mit allen Situationen alleine klarkommen. Das verursacht uns wiederum Stress. Stresshormone schwächen unser Immunsystem. Verbringen Sie also Zeit mit Ihren Freunden und Liebsten und wenn dies mal nicht möglich ist nutzen Sie Online-Medien.
  • Verliebt sein macht uns glücklich – wir werden mit Glückshormonen überschwemmt.
  • Berührungen und Umarmungen, die länger andauern als 20 Sekunden, machen uns glücklich – es werden der Glücksstoff Oxytocin und Endorphine ausgeschüttet. Das Stresslevel und der Puls werden gesenkt. Durch die Zärtlichkeit und den Hautkontakt nehmen Ängste ab. Wir kommen zur Ruhe und das Immunsystem wird gestärkt. Genießen Sie Umarmungen und umarmen Sie!
  • Tanzen und singen Sie  – Schnappen Sie sich Ihre Lieblingsmusik und tanzen Sie los, oder singen Sie unter der Dusche. Keine Scheu, wer soll Sie schon hören oder sehen.
  • Seien Sie spontan – gerade die verrückten Ideen und spontane Aktionen machen uns glücklich. Sie werden sich noch Jahre später gerne daran erinnern und wieder darüber lächeln können.
  • Fehler und Rückschläge können jedem von uns passieren. Jede Minute die Sie sich ärgern kosten 60 Sekunden Ihres Lebensglücks. Betrachten Sie Fehler als Dinge die jedem passieren können und als Herausforderung zum Lernen.
  • Raus aus der Komfortzone  – Wir brauchen neue Erfahrungen, Erlebnisse und Abwechslung.

Versuchen Sie das Glück!!!  Herzlichst Ihre Beate Sieber

„Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.“            Carmen Sylva

Bild:  Trollinho on Unsplash